Bandzusage: Carmel Zoum

Carmel Zoum, das ist eine Mischung aus Dancehall, Reggae, Dubstep und DnB Tracks. Die Berliner Musikerin rundet unser Bühnen Line-Up ab. Wir freuen uns auf zwei Tage Musik, Tanz, Freude und Politik bei unserem Festival contre le racisme auf der Wiese hinter dem Blauen Turm.

Carmel Zoum – french-congolese Berlin-based, singer, songwriter, producer – just released her debut album Skwamat, under the Berlin Label Sprinstoff. „Skwamat“ („squamat“, skin shedding and moulting) is a striking set of dancehall, reggae, dubstep and DnB tracks, and also relates the metamorphorse of Carmel Zoum to a reptile singjay and producer. Her first riddim „Mabele riddim“, that combines dancehall, tribal rythmic and drum and bass waves, appears on Skwamat. Carmel Zoum also works with electro and techno producers and as MC in electro-dancehall band Iboga. Further releases coming soon...

Bandzusage: DiscoCtrl

Beeinflusst vom NYC der 80er, der East Coast der 90er, Austin in den 00 Jahren & dem Berlin von heute, vertritt der Sound von DiscoCtrl eine Realität, die von vielen ignoriert und von noch mehr Menschen gelebt wird. Nichts erwarten, alles mitnehmen und dabei immer ein Lächeln auf den Lippen. Wir freuen uns auf den Auftritt beim festival.

Zwischen der Leichtigkeit des Seins, Selbstzweifeln & Chancenungleichheit hält DiscoCtrl mit fünf Fingern das Mikrophon – und vielleicht auch ein wenig sich selbst daran fest – weil er nur dann ganz genau weiß, was er tut. Im Oktober 2013 veröffentlichte der Rapper mit seiner Crew Image Ctrl das Album “Better Living Through Image Ctrl”, seit 2016 gibt es neue Soloprojekte in Kollaboration mit befreundeten Produzenten, veröffentlicht auf Audiolith Records. Aufgewachsen in Austin und Berlin, ist DiscoCtrl durch zwei sehr unterschiedlichen Welten geprägt. In Texas bewegte er sich auch abseits der weißen Mittelschicht und lernte zuerst in der Schule, später als Koch und Student, Amerika sowie den Rassismus und Klassismus der amerikanischen Justiz kennen. Neben dem vorherrschenden East Coast & Third Coast Hip Hop kam DiscoCtrl im mexikanisch geprägten Austin unter anderem mit Screw Music in Berührung. Als der Zivildienst ihn zurück in die Heimat Berlin orderte, hing Disco vor allem mit der Antifa und verliebte sich in das dreckige, schlagende Herz der Stadt: Techno.

Bandzusage: Haszcara

Haszcara wird uns auch dieses Jahr wieder beim festival contre le racisme beehren. Wir freuen uns auf politischen Rap aus Göttingen. Nachdem sie u. a. mit Neonschwarz auf Tour war, hat sie nun eine neue EP herausgebracht, die es in sich hat. Wir freuen uns jetzt schon auf neue Songs und einen tollen Auftritt.

Bandzusage: LE FLY

Le Fly kommen zum festival contre le racisme. Tanzmusik aus dem beschaulichen St.Pauli in der Metropole Göttingen. Wir freuen uns auf eine riesen Fete mit den Jungs von Le Fly.

LE FLY ist gelebter Individualismus von Typen, die von ihrer Gegensätzlichkeit angezogen werden und gemeinsam zu einem unschlagbaren Bunch werden. Dabei, so Robäng, „wollten wir nie etwas Bestimmtes machen, wir wollten einfach nur machen. Dass da am Ende dann so etwas Eigenständiges steht, hat niemand ernsthaft beabsichtigt.“ Inzwischen ist man durchaus stolz auf das Erreichte. „Es hat sich erwiesen, dass der Weg, alles selber in die Hand zu nehmen, genau der richtige ist – auch wenn wir noch lange nicht angekommen sind. Aber im Moment haben wir ein Level erreicht, wo alles total Sinn macht und wir uns ständig weiter nach vorne pushen“, sagt Robäng.

Bei LE FLY wird fast alles selber gemacht. DIY als Lebenseinstellung und Gruppen-Credo. Hier entwickelt jeder seine eigene Perspektive und Lebenshaltung, hier schmiedet man sein Glück aus dem Stahl des Individualismus. „Es ist schön wenn man mit seinem eigenen Team aus Überzeugung, und weil man es kann, fast alles selber macht“, sagen sie. Von der Grafik über das Drehen von Videos, dem Bezahlen des Studios und der ganzen Label- und Promotionarbeit für ihre selbst gegründete Plattenfirma ‚St. Pauli Tanzmusik’.

Nach zwei Alben, der Live-DVD, sechs Headliner-Clubtouren, Support-Shows für Bands wie Pantéon Rococó, The Offspring und The Baseballs, und gefühlt endlosen und ausgiebigen Festival-Sommern kündigen LE FLY für 2017 ihr neues Album an.

Bandzusage: MUSIQANA

Wir freuen uns Musiqana beim Festival contre le racisme begrüßen zu dürfen. Musiqana macht Weltmusik auf hohem Niveau und zwar Tarab, d.h. herzliche, poetische, sehnsuchtsvolle arabische Lieder. Tarab bedeutet Heiterkeit und Ergriffenheit und zugleich vieles mehr.

MUSIQANA macht Weltmusik auf hoher Niveau und zwar Tarab d.h. herzliche, poetische, sehnsuchtsvolle arabische Lieder. Tarab bedeutet Heiterkeit und Ergriffenheit und zugleich vieles mehr.  Die Melodien und hochpoetische Texte versetzen den Zuhörenden – sagt man – in eine musikalische Euphorie. Der Sänger lebt das in seiner Performance vor.

Auf den Konzerten singen die arabischsprachigen Zuschauer die Texte mit dem charismatischen Sänger Abdallah Rahhal herzlich mit – und bald klatscht oder tanzt auch das Berliner, deutsche und internationale Publikum.

Die Liedertexte beleuchten das Thema Liebe von vielen Seiten, sie erzählen von Sehnsucht und Trennung, vom Verliebtsein und der Verehrung des Geliebten.  Ein Lied ist ein großes Liebeslied an Syrien und erzählt von seinem aktuellen Schicksal.  Da wird die Stimmung ausnahmsweise ganz still im Konzertsaal.

Bandzusage: Sookee

Sookee kommt mit ihrem neuen Album Mortem & Makeup im Gepäck zum festival contre le racisme. Politischer Rap ist das Markenzeichen von Sookee. Mit ihren Songs macht sie sich für emanzipatorische Politik stark und erteilt Sexisten und aluhut-tragenden Wahnwichteln eine klare Absage. Wir freuen uns mit Sookee ein Aushängeschild des deutschsprachigen, politischen Rap bei unserem festival begrüßen zu können.

Sookee hat über 10 Jahren als Rapperin und Aktivistin das Label Springstoff mitgestaltet. Ihre Beziehung zu HipHop war in dieser langen Zeit durchaus bewegt: Sie hat ihren eigenen Standpunkt immer wieder überarbeitet und sich in den letzten Jahren als queer-feministische Rapperin einen Namen gemacht, den sie so deutlich buchstabiert, dass mittlerweile auch die HipHop-Medien im Mainstream wissen wie man ihn schreibt.
Sookee ist eine Kämpferin. Aber eine, die sich nicht am Ende des Tages bejubeln lässt, sondern sich zurückzieht und immer wieder überdenkt, wohin Subversion und Gegenkultur sie tragen.

Mit Songs wie „Pro Homo“ und „Zusammenhänge“ schuf sie den Soundtrack zu einer Szene, die ihre Songs heute auf jeder schwul-lesbischen Party und/oder linken Demonstration spielen. Gemeinsam mit „TickTickBoom“, einem zwanzigköpfigen Kollektiv wirbelt sie für eine Alternative zum sexistischen Normalzustand im deutschsprachigen Rap und strickt kontinuierlich an einer emanzipatorischen, linkspolitischen HipHop-Szene. Sookee ist HipHop-Aktivistin, thematisiert als diese stets ihren Umgang mit Widersprüchen in einer komplexen Welt und markiert ihr Selbstverständnis als überzeugte Feministin.

Bandzusage: TR[y]KKA

TR[y]KKA aus Göttingen kommen zum festival contre le racisme. Mit ihren kreativen Folk-Interpretationen wollen sie das Festival zum Tanzen bringen.

TR[y]KKA aus Göttingen spielen auf Straßen und Konzerten alles, was man an Tanzbarkeit aus Akkordeon, Geige, Kontrabass, Gitarre, Percussion und fünf Stimmen herausholen kann.

Alles begann 2013, als ein wunderschöner Sommer unverbindlichen Musizierens in verschiedenen Besetzungen eine Menge kreativer Energie freisetzte. Die manifestierte sich erstmal in Interpretationen von Irish Folk und Klezmer-Traditionals und von Liedern von Bands wie Gogol Bordello, La Rue Kétanou oder The Pogues.
Seit Anfang 2014 schreiben wir eigene Lieder. Auf die Frage „Was für Musik macht ihr?“ haben wir allerdings keine einfache Antwort gefunden: Aus fünf Köpfen mit den unterschiedlichsten musikalischen Hintergründen entleeren sich Schubladen auf einen bunten Haufen und werden durchgemischt. Das Resultat lebt von Einflüssen aus Polka und Punk, Rap und Klezmer, französischen Chansons und klassischer Musik. Hinzu kommen Texte zwischen Nachdenken und Nonsens, die vielseitigen Klänge unserer durchwechselnden Instrumentierung und natürlich alle unsere Stimmen.

Bandzusage: Kobito

Wir freuen uns den ersten Act für unser diesjähriges festival contre le racisme bekanntzugeben: Am Samstag, den 01. Juli können wir Kobito auf der Bühne hinter dem Blauen Turm begrüßen!

Kobito (Kürzel: Kombination aus Bild und Ton) ist seit seinem Debütalbum „Kobito Ergo Sum“ (2005) unermüdlich aktiv. Der TickTickBoom-Künstler, der zunächst mit der Crew Schlagzeiln unterwegs war, landete zusammen mit Sookee als Deine Elstern mit „Augen Zu“ 2010 einen Überraschungshit. Seine Soloalben „Zu Eklektisch“ (2011) und „Blaupausen“ (2014) rotieren auf den Plattentellern noch immer und werden geliebt. Mit dem bissigen Polittrack „The Walking Deutsch (feat. Spezial-K)“ lieferte er im Herbst 2015 – auf dem Höhepunkt der gesellschaftlichen Auseinandersetzung um Immigration und passend zum ersten Geburtstag der PeGiDa-Bewegung – einen viralen Erfolg.

In über zehn Jahren hat Kobito also einiges an Erfahrung mitnehmen können und hat seinen prägnanten Stil immer mehr verdichtet. Kobitos Raps haben ohne aufgesetzte Reimakrobatik einen angenehm natürlichen Flow, jede Zeile wirkt direkt und unaufdringlich. Doch was ist es, was ihn so besonders macht? Es sind diese Momente, wo man gleichzeitig über die Wahrheit hinter den Texten weinen und wegen der Wortwahl darüber lachen möchte. Gnadenlos kritische Bestandsaufnahmen der politischen Missverhältnisse und ein Gespür für den großen Pop-Moment gehen Hand in Hand und verstehen sich hervorragend. Es ist die perfekte Verschmelzung von solidem Rap und detailverliebtem Songwriting. Sein neuestes Album „Für Einen Moment Perfekt“ wurde von Riffsn (Grossstadtgeflüster) und Kobitos langjährigen Wegbegleiter MisterMo im Team produziert – und das hört man. Alles ist wie aus einem Guss, alles atmet den gleichen musikalischen Vibe. Elemente aus Oldschool Boom-Bap treffen auf Soul-Flavours und moderne Sounds.

festival contre le racisme 2017

Wir freuen uns, euch auch im diesen Jahr ein festival contre le racisme in Göttingen anzukündigen!

Vom 30.06. bis 01.07. wollen wir wieder gemeinsam mit euch auf dem Campus feiern und ein Zeichen gegen Rassismus, Rechtsextremismus und Antisemitismus setzen.

Selbstverständlich wird es neben toller Musik auch wieder Vorträge, Workshops, Filme, Informationsstände und vieles mehr geben.

Haltet euch den Termin frei, sagt euren Freund*innen Bescheid und bleibt gespannt!

Erste Acts fürs Festival werden schon bald hier und auf unserer Facebook-Seite bekannt gegeben.

Danke für dieses Wochenende!

Die Bühne ist abgebaut, die Stände und Pavillions sind von der Wiese hinter dem Blauen Turm verschwunden und in den Räumen im Rosa-Luxemburg-Haus ist wieder der Alltagsbetrieb eingekehrt.

An dieser Stelle möchten wir uns ein weiteres Mal ausdrücklich bei allen Menschen bedanken, die diese zwei wundervollen Tage möglich gemacht haben. Ein großes Dankeschön an alle Menschen aus dem AStA und den Gruppen, ohne deren Planung und Hilfe das fclr nicht hätte stattfinden können. Ein Dankeschön an Security, Sanitäter*innen und Awareness-Team, die durch ihren Einsatz zwei sichere Festivaltage ermöglicht haben. Unser Dank gilt der Soliküche und der Veranstaltungstechnik, die die Rahmenbedingungen für ein erfolgreiches festival gestellt haben. Wir sagen auch Danke an alle Menschen, die Workshops, Vorträge und Filmvorführungen betreut und durchgeführt haben. Damit habt Ihr den politischen Anspruch des fclr unterstrichen.
Und bevor wir es vergessen: „Thank you“ to Luzy+Miry, Haszcara, KAGE, akua naru, Die Skeptiker, Improsant (Improtheater Göttingen), boat people projekt, Kobito, Cressy Jaw, Static Means und Ira Atari. Es war uns ein Fest!
Wir hoffen, Ihr hattet genauso viel Spaß wie wir an diesen zwei Tagen!

Zusammen haben wir an diesem Wochenende ein starkes Signal gegen Rassismus und Menschenfeindlichkeit jeglicher Art gesetzt. Für eine Gesellschaft, die Menschen nicht aufgrund von Hautfarbe, Nationalität, Religion, Geschlecht oder sexueller Orientierung diskriminiert. In der jede*r das Leben führen kann, dass sie* oder er* sich vorstellt.

Eine große Bildergalerie vom festival folgt in den nächsten Tagen. Bis dahin atmen wir erst einmal tief durch und lassen die Tage noch einmal Revue passieren.

Bis zum nächsten Jahr!
Euer AStA

Die Fotos zu diesem Jahr findet Ihr hier

Fclr 2016

Flickr Album Gallery Powered By: Weblizar