Danke für dieses Wochenende!

Die Bühne ist abgebaut, die Stände und Pavillions sind von der Wiese hinter dem Blauen Turm verschwunden und in den Räumen im Rosa-Luxemburg-Haus ist wieder der Alltagsbetrieb eingekehrt.

An dieser Stelle möchten wir uns ein weiteres Mal ausdrücklich bei allen Menschen bedanken, die diese zwei wundervollen Tage möglich gemacht haben. Ein großes Dankeschön an alle Menschen aus dem AStA und den Gruppen, ohne deren Planung und Hilfe das fclr nicht hätte stattfinden können. Ein Dankeschön an Security, Sanitäter*innen und Awareness-Team, die durch ihren Einsatz zwei sichere Festivaltage ermöglicht haben. Unser Dank gilt der Soliküche und der Veranstaltungstechnik, die die Rahmenbedingungen für ein erfolgreiches festival gestellt haben. Wir sagen auch Danke an alle Menschen, die Workshops, Vorträge und Filmvorführungen betreut und durchgeführt haben. Damit habt Ihr den politischen Anspruch des fclr unterstrichen.
Und bevor wir es vergessen: “Thank you” to Luzy+Miry, Haszcara, KAGE, akua naru, Die Skeptiker, Improsant (Improtheater Göttingen), boat people projekt, Kobito, Cressy Jaw, Static Means und Ira Atari. Es war uns ein Fest!
Wir hoffen, Ihr hattet genauso viel Spaß wie wir an diesen zwei Tagen!

Zusammen haben wir an diesem Wochenende ein starkes Signal gegen Rassismus und Menschenfeindlichkeit jeglicher Art gesetzt. Für eine Gesellschaft, die Menschen nicht aufgrund von Hautfarbe, Nationalität, Religion, Geschlecht oder sexueller Orientierung diskriminiert. In der jede*r das Leben führen kann, dass sie* oder er* sich vorstellt.

Eine große Bildergalerie vom festival folgt in den nächsten Tagen. Bis dahin atmen wir erst einmal tief durch und lassen die Tage noch einmal Revue passieren.

Bis zum nächsten Jahr!
Euer AStA

Die Fotos zu diesem Jahr findet Ihr hier

Fclr 2016

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Bandzusage: Kobito

Wir freuen uns Kobito auf unserem festival begrüßen zu können und damit unser Line-Up zu vervollständigen.

Kobito ist seit 2006 ein fester Bestandteil der Berliner Rapszene – ob als Mitglied der Crew Schlagzeiln oder zusammen mit Sookee als Teil des Duos Deine Elstern, dass 2009 mit „Augen Zu“ einen kleinen Hit landen konnte. Seit 2013 ist Kobito bei dem Hamburger Label Audiolith beheimatet, sein 2014 erschienenes Album „Blaupausen“ hat es geschafft, politische Energie und Liebe zu vereinen und dem Hörer eine Projektionsfläche zu bieten. Und genau diese Faktoren nimmt er auch mit auf die Bühne. Ausverkaufte Konzerte mit der Ticktickboom Crew und mehrere hundert Solo-Shows in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Dänemark, sowie auf Festivals wie der Fusion beweisen, dass man dem Konzertbesucher gerne noch was zutrauen darf und dass man miteinander auf Augenhöhe feiern kann. Zusammen mit MisterMo als Live-Backup und KaiKani an den Turntables sind die Kobito-Liveshows eine Mischung aus technisch versierten Raps, politischem Anspruch und der Dynamik von echter Freundschaft auf der Bühne, ohne dabei Abriss und Humor zu missen. „Wenn du tust, was du liebst / und es klingt, wie du bist.“

Bandzusage: Cressy Jaw

Déjà-vu? Wie bereits 2013 wird Cressy Jaw beim diesjährigen fclr am Samstag mit von der Partie sein. Die Auseinandersetzung mit sozialen Konflikten und Widersprüchen beschreibt die Band selbst als Triebfeder ihrer Musik. Inspiriert von Bands wie State Radio, Pearl Jam und Rage Against The Machine entstehen die Lieder von Cressy Jaw aus ehrlichen Gedanken und wahren Geschichten. Die drei Bandmitglieder möchten die Zuhörer*innen bewegen, zum Tanzen und Nachdenken bewegen.

Bandzusage: Boat people projekt

Das boat people projekt wird unser Bühnenprogramm am Samstag kulturell bereichern. Es wird eine extra für uns angepasste Version von “Flutlicht” aufgeführt.
Das Stück wird von Jugendlichen selbst erzählt; aber nicht anhand ihrer Geschichten, sondern anhand von Songs. Mit Hans Kaul haben wir einen Musiker im Team, der seine ganze Erfahrung aus vielen Bühnenjahren am Stadttheater und als musikalischer Leiter von Musicals in eine ganz eigene, nach außen hin kleine, Form gießt – in die musikalische Ausdrucksform von Jugendlichen.

Das boat people song projekt ist im Original ein Liederabend, der zur Zeit mit Abdiwahad Mohammed Abdi aus Somalia, mit Reshad Sultani aus Afghanistan, Boushkin Mohammed Ali aus Syrien, Goitom Kahsu und Saleh Drogba aus Eritrea, und dazu mit ungefähr fünfzehn Jugendlichen aus eben jenen Ländern sowie aus Göttingen aufgeführt wird.

Bandzusage: K.A.G.E

Freitagabend begrüßen wir K.A.G.E auf unser Bühne. Die Rap-Kombo besteht aus den Brüdern Selami und Kefaet Prizreni die in ihrer Abschiebe-Odyssee durch den Balkan entstanden ist und mittlerweile trotz dauerhafter Duldung in Deutschland, bundesweit schon auf vielen Bühnen aufgetreten, um das Gefühl des Lebens als Roma zu vermitteln.
K.A.G.E werden bei uns mit einem Special Guest auftreten, also freut euch schonmal auf eine Premiere bei unserem festival contre le racisme.

Bandzusage: Static Means

Static Means sind auch mit von der Partie beim festival contre le racisme!

Wir lieben Punkrock – weil er uns hilft einen Ausdruck für die alltäglichen Kämpfe zu finden und ihre monotone Abfolge von Begehren, Enttäuschung, Glück und manchmal unerträglicher Frustration. Irgendwie sind wir von diesen Gefühlen inspiriert, dabei sind wir hauptsächlich von Wave- und melancholischen Punkbands beeinflusst.Außerdem begreifen wir uns als Teil der DIY Subkultur und wenden uns gegen jede Form der Unterdrückung wie zum Beispiel Sexismus oder Rassismus, und wir akzeptieren das auch nicht auf unseren Konzerten. Um es kurz zu sagen: all diese Dinge kommen in dem zusammen was für uns Punk ist.

Bandzusage: Luzy

Wir freuen uns den nächsten tollen Act für unser festival contre le racisme bekannt geben zu können. Mit ihrer Gitarre verzaubert Luzy ihre Zuhörer*innen, vom ersten Ton an. Ihre Songs behandeln Sehnsüchte und Träume des Lebens, untermalt durch ruhige, melancholische Melodien. Bereits als Musikerin beim Stück “Die Brüder Löwenherz” vom Theater im OP und bei ihrem Auftritt im ausverkauften Nörgelbuff hat Luzy ihr Können unter Beweis gestellt.
Wir freuen uns auf ein wunderschönes Konzert am Samstag auf dem fclr!

Bandzusage: Ira Atari

Elektronische Popmusik… SynthiePop? …oder ElectroPop? Egal. Wir sind große Fans von tanzbarer elektronischer Live-Musik und IRA ATARI ist genau das: Live-Schlagzeug-Beats, peppige Synthies und die mitreißende Stimme von Ira.

All das gibt es am Samstag auf der Bühne des festival contre le racisme. Kommt zahlreich und bringt eure Tanzschuhe mit.

Bandzusage: Die Skeptiker

Nachdem wir nun zwei Hip-Hop Acts angekündigt haben, gibt es nun eine Band für alle Punkrock-Fans. Die Skeptiker aus Berlin spielen dieses Jahr ihre Tour zum 30-jährigen Band-Jubiläum und machen auch halt beim festival contre le racisme in Göttingen. Die Band ist ein Urgestein der Polit-Punkszene und ist bis heute kein Stück leiser geworden. Alle Freund*innen des Pogo kommen hier auf ihre Kosten.

Bandzusage: Haszcara

On to the next One: Haszcara gibt uns die Ehre und ist am Freitag auf der Bühne beim festival contre le racisme. Haszcara, das ist vornehmlich deutscher Battlerap aus Göttingen. Der Rest ihrer Musik bewegt sich irgendwo zwischen Biertresen und Tagebuch, wobei sie fast immer auf old school beats zurückgreift. Zu politisch fürs VBT, also genau richtig beim festival contre le racisme. Wir freuen uns!