Die Antifa in Südniedersachsen. Geschichte und Notwendigkeit

Bernd Langer (Kunst und Kampf)

Seitdem der Faschismus Anfang der 1920er Jahre auftrat, gab es in den Landkreisen Göttingen/Osterode/Northeim auch den Kampf dagegen. Diese Geschichte wurde im politischen Klima des Kalten Krieges nach 1945 weitgehend verdrängt.

Erst Ende der 1970er-Jahre konstituierte sich eine neue antifaschistische Bewegung. So auch in Südniedersachsen, wo in Göttingen 1978 eine NPD-Veranstaltung auf dem Marktplatz militant abgeräumt wurde, oder in Northeim, wo die Waldbühne über Jahre ein Ort für ›Rock gegen Rechts‹ war. Doch erst mit den 1990er-Jahren wurde Antifa zu einem beherrschenden Thema in der Öffentlichkeit. Hierbei spielte die Region Südniedersachsen eine besondere Rolle.

Bernd Langer, Mitgründer und Aktivist des antifaschistischen Arbeitskreis Bad Lauterberg 1978, des Norddeutschen Antifa-Koordination 1981, der ersten autonomen Antifa-Gruppe in Göttingen 1982, der Autonomen Antifa (M) 1990 und der Kunstinitiative KuK (Kunst und Kampf). Autor diverser Bücher zur antifaschistischen Bewegung.

Samstag, 18-20 Uhr, Autonomicum (Blauer Turm)