Ist Jude ein Schimpfwort? – Aktuelle Formen von Antisemitismus erkennen & besprechbar machen

Beate Klammt

Über viele Jahre wurde Antisemitismus in Deutschland als ein historisches und somit vergangenes Phänomen betrachtet. Die Zunahme antisemitisch motivierter Gewalt und die Salonfähigkeit antisemitischer Denkfiguren verweisen auf seine aktuelle Relevanz. Um die aktuellen Erscheinungsformen des Antisemitismus erkennen und antisemitismuskritisch handeln zu können, bedarf es einerseits der Beschäftigung mit seinen gegenwärtigen Mechanismen sowie Funktionen und anderseits der Reflexion über eigene Bezüge und Verstrickungen darin. Der Workshop bietet eine Möglichkeit, die Wahrnehmung von und den Umgang mit Antisemitismus zu stärken und zu erweitern.

Beate Klammt ist freiberufliche Bildungsreferentin des Modellprojekts „Perspektivwechsel Plus“ der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland. Dieses verfügt über langjährige Erfahrungen in der pol. Jugend- und Erwachsenenbildung mit Schwerpunkt der Antisemitismus- und Diskriminierungsprävention. 

Freitag, 1430 -1700 Uhr, Raum 3